Ausflugtipps in unsere nähere Umgebung
Der
Kinzig-Stausee „Kinzigtalsperre“
(bei Bad Soden-Salmünster - Ahl) |
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Der erste Blick auf den Stausee |
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Die Talsperre der
Kinzig wurde zwischen 1976 und 1982 erbaut. Ein Bauwerk, das nicht unumstritten war und das durch
(angebliche?) Risse in der Staumauer lange Zeit für Unsicherheit sorgte.
Inzwischen kann man aber im Verlauf der Kinzig deutlich spüren, dass durch
die Talsperre die Überflutungen durch die Hochwasser der Kinzig - vor allem
bei der Schneeschmelze im Frühjahr - deutlich zurückgegangen sind. Zuletzt im Jahr 2002 wurde die
Talsperre zur Sicherheitsprüfung völlig abgelassen. Die Kinzig entspringt
bei Sterbfritz und fließt in südwestlicher Richtung durch das Kinzigtal.
Dabei fließt sie u.a. durch
Schlüchtern, Steinau, Bad Soden-Salmünster, Wächtersbach, Gelnhausen,
Langenselbold und mündet nach 65 Kilometern in Hanau in den Main. Die Kinzig
war früher bis nach Gelnhausen auch für größere Lastkähne schiffbar. Heute
wird sie für den Freizeit-Wassersport genutzt – u.a. Kanusport. Allerdings
sind die Strömungen im Flusslauf nicht zu unterschätzen. Die Staumauer der
Kinzigtalsperre ist 550 m lang und hat eine maximale Höhe von 14 m. Maximal
angestaut wird das Wasser bis zu einer Höhe von 12m. Eine eingebaute Turbine
dient der Stromerzeugung. Bei unseren Fotoaufnahmen war das Wasser schon für
den Winterstau abgelassen worden – war also schon auf größere Wassermengen
eingestellt. Der Stausee hat eine Fläche von 60-70 ha, kann aber bei
maximalem Stau die doppelte Größe erreichen. Der Kinzigstausee
(nicht zu verwechseln mit dem Kinzigsee bei Langenselbold) ist zu einem
Naherholungsgebiet geworden. Jogger und Radfahrer umrunden den 6,5 km langen
Stauseeweg und Tretboote machen im Sommer den Enten Konkurrenz. Da die Kinzig
sehr fischreich ist, gibt es auch im See viele Fische und entsprechend viele
Angler. Besonders schön ist
der See aber im Herbst, wenn sich die Laubbäume rundherum in alle
Herbstfarben färben – „Indian Summer“ auch in Hessen. |
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Ein Blick von oben auf den Wasserdurchlass der Staumauer |
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So klein und kerzengerade fließt die Kinzig hinter der
Staumauer weiter |
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Blick über den Kinzigstausee in Richtung Steinau |
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Die Staumauer |
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Viele Verkehrswege führen durch das enge Kinzigtal – hinter dem Stausee erkennt man die Bahnlinie Frankfurt-Fulda
und Autobahn A 66 |
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Das Winterhochwasser kann kommen – der Stausee wurde schon
vorbereitet |
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Geht man dieser alten Strasse nach, landet man mitten im See |
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Die Natur hat das Bauwerk schon integriert |
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Was das für ein Pilz ist, weiß ich zwar nicht, aber fotogen
ist er schon! |
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Anfahrt: A 66 –
Abfahrt Nr. 46 Bad Soden-Salmünster,
weiter über die B 40 (Deutsche Märchenstraße) in Richtung Steinau,
ca. 1 km hinter der Ortschaft Ahl ist auf der rechten Straßenseite ein
Parkplatz,
über eine Fußgängerbrücke kann man die Straße überqueren und sieht
dann den Stausee vor sich |
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Mehr auf meiner Website: >> Schloss Steinau |
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