Barbarossastadt Gelnhausen
Die
ehemalige Spitalskirche
oder besser gesagt: Was
davon noch übrig ist.
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1233 wurde
außerhalb des Mauerrings in der Röther Gasse (zwischen dem inneren und dem
später erbauten äußeren Röther Tor) das Spital "Zum Heiligen
Geist" gegründet - ein Haus für Kranke und Sieche. Nach der
Reformation 1543 fiel das Hospital in den Besitz der Stadt Gelnhausen. Es wird
1584 noch als Spital genannt und auch nach dem 30jährigen Krieg erfüllte es
noch seinen Zweck. Nach 1852 wurde das
Gebäude an Georg Friedrich Reuel und seine Erben verkauft und in der Folge zu
einem Wohnhaus umgebaut. 1895 bezog der
Vorschuss-Verein das Gebäude als Vereinshaus. Der Vorschuss-Verein wurde 1864
gegründet und hatte über 1000 Mitglieder. Vorschuss-Vereine waren die
Vorgänger der Genossenschafts- und Volksbanken. Nachdem der
Vorschuss-Verein nach 50 Jahren das Gebäude verlassen hatte, übernahm
Metzgermeister Hölzer die Räume und richtete hier seine Metzgerei ein.
Inzwischen werden die Räume als Ausstellungsräume von Foto-Keunen genutzt. Die rundbogigen
Fenster und Strebepfeiler sind noch erhalten. An die Spitalskirche schließen
sich noch Reste des ehemaligen Spitalsgebäude an, die heute ebenfalls als
Wohngebäude genutzt werden. |
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Dieses Modell zeigt einen Blick in die Röthergasse und die
Hospitalkirche, wie sie ca. 1800 noch ausgesehen haben dürfte. Der Turm im Hintergrund ist das äußere Röther Tor, Es wurde
1834 abgetragen. |
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Gudrun Kauck, 2015 |
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