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Meerholz

Die "Neugasse" - Hanauer Landstraße

 

Die Neugasse (heute Hanauer Landstraße)

bildet die Verbindung zwischen dem alten Dorfkern von Meerholz und dem gräflichen Schloss. Sie entstand erst nach 1700. Die Bauplätze wurden an Händler und Handwerker vergeben, die dem gräflichen Haus verbunden waren. Die Neugasse war gepflastert und natürlich mussten Auswärtige dafür auch Pflastgeld bezahlen!

 

Hanauer Landstraße 5

Als "Obere Herberge" 1750 errichtet, wurde das stattliche Gebäude gräfliche Rentkammer - also Verwaltungsstelle der herrschaftlichen Einkünfte. Zwischen 1967 und 1974 war das Meerholzer Rathaus in dem Haus untergebracht, danach das Stadtteilbüro. Im oberen Stockwerk sind/waren Wohnungen der Bediensteten. Hinter dem Gebäude gibt es auch noch Stallgebäude.

 

 

Das "Steinerne Haus" wurde 1736 erbaut und ursprünglich als Försterei genutzt. Vor einigen Jahren gab es noch ein Bekleidungshaus im rechten Teil des Hauses. Das Haus gehört jetzt der Inneren Mission, steht aber leer, weil das Haus nicht den heutigen Bedürfnissen eines Pflegeheimes angepasst werden kann.

 

 

Das gräflich-ysenburgische Wappen und die Jahreszahl 1736 befinden sich über der Eingangstür.

 

Die alte Eingangstür des "Steinernen Hauses" ist noch erhalten.

 

Hanauer Landstraße 15

Fachwerkhaus aus dem 18. Jahrhundert

 

Hanauer Landstr. 16

Das Wohnhaus des Schreinermeisters Maldfeld, der für das Schloß und die Schloßkirche viele kunstvolle Schnitzarbeiten geliefert hat.

 

Die Tür des Hauses zeugt von der Hand des Meisters Maldfeld!

 

Hanauer Landstraße 17

Ehemalige Apotheke von 1882 - 1968  - seit 1968 Savigny-Apotheke (Petri) im Neubau (rechts)

Eine Apotheke in Meerholz besteht seit 1774 - ein Privileg der Grafen von Ysenburg und Büdingen. Anfangs wurden Medikamente sogar kostenlos ausgegeben. Bei dem spätklassizistischen Bau befand sich früher eine große Aussentreppe in der Mitte des Gebäudes.

Carl Friedrich von Savigny, Rechtsgelehrter und preußischer Minister, heiratete 1804 Gundula Brentano, die Schwester des Dichters Clemens von Brentano, im Kröberschen Haus, das vorher an dieser Stelle stand. Das wird zur Begründung der Namensgebung angeführt.

 

Hanauer Landstraße 23

Altes Amtsgericht

In diesem Gebäude war von 1850 bis 1932 das Amtsgericht Meerholz untergebracht. Der Amtsgerichtsbezirk Meerholz bestand aus den Gemeinden Meerholz, Hailer, Niedermittlau, Neuenhaßlau, Gondsroth, Somborn, Neuses, Altenmittlau, Horbach und Bernbach. 1932 wurde das Amtsgericht aufgelöst und Gelnhausen eingegliedert.

Heute befindet sich in dem Gebäude und dem neuen Anbau das "Haus Wichern", eine Altenpflegestelle der Inneren Mission.

 

Hanauer Landstraße 25

ehemalige (kaiserliche) Post

Das "Postetablissement" in Meerholz, das Fürst Maximilian Carl von Thurn und Taxis 1847 zusagte, konnte hier 1848 seine Pforten öffnen. Die Postlinie führte von Meerholz nach Hanau.

 

Nach einem Unfall ist die Treppe vor der Post nicht mehr vorhanden.

 

Die Neugasse auf einer älteren Postkarte mit Post und Amtsgericht

 

Die ehemalige Neugasse mit Apotheke, Amtsgericht und Post (rechts)

 

 

Hanauer Landstr. 31

Gasthaus und Metzgerei Kaufmann mit Saalbau

Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut, hatten hier Turnverein und Gesangverein ihr Vereinsheim, im Saal wurden Kerb und Fasching gefeiert. Seit 2004 war auch die Kulturstation Kaufmann hier untergebracht - es gab kulturelle Veranstaltungen und der Meerholzer Künstler Q-Fell hatte hier sein Domizil (der Kulturverein hat jetzt ein vorläufiges Domizil im ehemaligen E-Werk in Gelnhausen).

 

 

Hanauer Landstr. 30

Evangelisches Pfarrhaus von Meerholz von 1726 - 1904

 

 

 

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