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Auf den Spuren König Ludwig's II. |
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Schöttelkarspitze im Werdenfelser Land - nahe Mittenwald |
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Im Werdenfelser
Land hatte Ludwig II. eine Jagdhütte zu einer behaglichen Zufluchtsstätte in
den Bergen ausbauen lassen - das Soiernhaus. Das Haus bestand aus drei
Zimmern, die mit Eichenholzmöbeln eingerichtet waren. Die Wände waren – wie
fast alle Häuser Ludwig’s – mit Bildern aus Wagner-Opern und vom Sonnenkönig
Ludwig XIV. verziert. 1868 kam Ludwig zum ersten Mal hierher. Damit Ludwig die Hütte in 1606 m Höhe gut erreichen konnte, war
der Weg hinauf zu einem Reitweg ausgebaut worden. Außerdem gab es einen s.g.
Lakaiensteig, der viel steiler und direkter zur Hütte führte und es den
Bediensteten erlaubte, schon vor dem König anzukommen und alles für seine
Ankunft herzurichten. Auf dem Gipfel der
Schöttelkarspitze (2050m) - ca. 90 Min. Fußmarsch entfernt - hatte sich
Ludwig einen Pavillon errichten lassen. Hier konnte er die herrliche
Aussicht genießen und ließ sich hier auch Tee servieren. Anfang des 20.
Jahrhunderts ist der Pavillon abgebrannt. Heute steht hier nur noch ein
Gipfelkreuz, aber eine 3 Meter lange Eisenstange erinnert noch an den
königlichen Pavillon. Angeblich plante Ludwig
II. im Talkessel der Soiernseen eine Seebühne zu errichten und hier die
Wagner-Oper "Rheingold" aufführen zu lassen. Bei Tauchgängen im See
fand man Teile des Drachenbootes, mit dem sich Ludwig über den See rudern
ließ. Nach dem Tod von König Ludwig wurde die Soiern-Hütte noch vom
Großherzog von Luxemburg genutzt, der das Gebiet als Jagdrevier gepachtet
hatte. Die Hütte, das obere Soiernhaus, gibt es auch heute noch. Die
freundlichen Hüttenwirte bieten für Bergsteiger Speis und Trank und 60 Matratzen-Schlafplätze. |
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Foto: Wikipedia (Kogo) |
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>> mehr über
die Schlösser von König Ludwig auf meiner Website |
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