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König Ludwig II. von Bayern und seine Schlösser

 

Schloss Nymphenburg

in München – Geburtsort von König Ludwig II.

 

Kommt man zu Fuß entlang dem Nymphenbruger Kanal sieht man die riesige Anlage von

Schloss Nymphenburg vor sich. Wir waren im November da, deshalb wirkt alles sehr sachlich und gerade. Sicher hilft frisches Grün und Blumenschmuck, um alles freundlicher zu gestalten.

Unser erster Eindruck war jedenfalls: „Klar, dass sich Ludwig II. hier nicht wohlgefühlt hat“.

 

Das eigentlich Schloss ist dieser kastenförmige Bau in der Mitte.

Das als Sommerschloss gedachte Gebäude ließ Kurfürst  Ferdinand Maria

seiner Frau Henriette Adelaide von Savoyen 1662 anlässlich der Geburt eines Thronfolgers erbauen.

 

Von der Brücke über den Kanal kann man das andere Ende fast nicht erkennen.

Über die Alleen rechts und links führt die Zufahrt zum Schloss.

 

Obwohl alles mit Goldornamenten und goldenen Vasen geschmückt ist, wirkt der Bau kühl.

 

Die Rückseite des Gebäudes – es ist  fast kein Unterschied zur Stadtseite zu erkennen.

 

Frisch renoviert zeigt sich das Gebäude innen in barocker Pracht – der Festsaal.

 

 

Die „Schönheitengalerie“ von König Ludwig I.

Er ließ 36 schöne Frauen – egal aus welcher Schicht – von Joseph Stieler für seine Sammlung malen.

Die Mutter von Ludwig II. , Marie Friederike von Preußen, gehörte auch zu den Auserwählten, aber auch Lola Montez, die spanische Tänzerin, für die Ludwig I. später auf den Thron verzichtete, Lady Jane Ellenborough, die spätere Vizekönigin von Indien, und Helene Sedlmayr, die Tochter eines Schuhmachermeisters.

 

 

 

Das Schlafzimmer der Königin.

Hier erblicke am 25. August 1845 der spätere König Ludwig II. von Bayern das Licht der Welt.

 

Auch in Schloss Nymphenburg findet man schon das Lieblingstier von Ludwig II. – den Schwan.

Dieser Vorhanghalter befindet sich im „Blauen Salon“ der Königin.

 

Bunt, üppig und sehr groß: das Deckengemälde von 1758 im Festsaal des Schlosses

Unter Anspielung auf die Pflicht des Herrschers, Frieden zu bringen und zu erhalten,

stellt das riesige Deckengemälde den olympischen Götterhimmel dar.

 

Vom Salon aus hat man dieses Blick auf den Nymphenburger Kanal und München.....

 

....und die Achse setzt sich auch auf der Gartenseite weiter fort.

So erhält man mitten in München den Eindruck von Weite und Abgeschiedenheit.

Gebaut wurde die Parkanlage nach einem Entwurf von Dominique Girard.

 

Anfahrt:

Schloss Nymphenburg liegt im Münchner Westen, ca. 15 Minuten vom Stadtzentrum entfernt.

Man erreicht es mit der Tram Linie 12 und 17 oder Bus 51 – Haltestelle „Schloss Nymphenburg“

Für PKW sind ausreichend Parkplätze vorhanden. Die Zufahrt ist ausgeschildert.

 

Ausführliche Infos und schöne Panoramabilder: Offizielle Website von „Schloss Nymphenburg“

 

 

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