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Gudrun’s Reiseberichte mit Fotos

 

VENEDIG 2009

1.Tag – Dienstag, 31.03.2009

 

Anreise und erster Rundgang durch die Stadt

 

 

Dieses Geschenk mit der „eurolastigen“ Gondel hatte ich 2004 zum Geburtstag von meiner Familie und meinen Freunden geschenkt bekommen. Fast fünf Jahre nach meinem Geburtstag und sieben Jahre nach meinem letzten Besuch in Venedig war es nun aber endlich wieder einmal soweit – ich hatte kurzentschlossen einen Flug nach Venedig und ein Hotelzimmer in der Stadt gebucht. Dieses Mal würde Susanne mitkommen, die bisher erst einmal in Venedig war und damals wegen einer Schniefnase nicht viel Freude an der Reise hatte.

 

 

Am 31.03.2009 war es dann schon soweit

– Lufthansa-Flug LH4082 (08.30 Uhr) nach Venedig erwartete uns.

 

Bei herrlicher Sicht ging es in einer Flughöhe von ca. 10 km über die Alpen in Richtung Italien.

Unter uns Innsbruck und die österreichischen Alpen, dahinter die Schweizer Alpen und

am Horizont erkennt man sogar noch Frankreich.

 

Nach einer Flugzeit von knapp einer Stunde konnten wir die Lagune und Venedig bereits erkennen.

 

 

Wer nach Venedig fährt, sollte ein paar Vorbereitungen treffen. Ganz wichtig für uns ist dabei immer, die „Venice-Card“ zu buchen. Mit dieser Karte hat man für einen bestimmten Zeitraum freie Fahrt auf allen Vaporetti (Wasserbusse) der Stadt, freien Eintritt in 12 Museen und 19 Kirchen – und man darf die öffentlichen Toiletten kostenlos benutzen *g*. Leider wurden die Bestimmungen für diese Karte inzwischen mal wieder geändert. Man kann sie online - und somit etwas billiger als vor Ort - nur noch mindestens 15 Tage vor Reiseantritt buchen – dazu war bei uns die Zeit aber zu kurz. Auf dem Flughafen „Marco Polo“ suchten wir deshalb zuerst die Verkaufsstelle für die „Venice Card“ und kauften uns zuerst die nicht billigen aber äußerst nützlichen Karten.

Mit dem Bus 5D und dem Vaporetto 1 ging unsere Fahrt dann zur Rialto-Brücke. Diese erste Stunde in Venedig ist immer die anstrengendste der ganzen Reise. Die Umstellung auf Klima, Geräusche und die vollen, engen Gassen in Venedig kommt sehr plötzlich. Da man seinen (schweren) Koffer durch die Gassen und über die zahlreichen Brücken ziehen muss, ist man meist fix und alle bis man das Hotel erreicht – so auch heute. Immerhin hatte ich den Weg zum Hotel noch richtig in Erinnerung!

Als Hotel hatte ich wieder das „Santa Marina“ ausgesucht, weil ich hier bereits 1995 und 2002 schöne Tage verbracht hatte – der Mensch ist ein Gewohnheitstier *g*. Unser Zimmer befand sich in einer Depandence des Hotels – wenige Schritte über den Campo S. Marina. 

Wir hatten uns fest vorgenommen, dass wir uns dieses Mal an keinen festen Zeitplan (>> siehe unsere Reise 2002) halten wollten, sondern wir wollten die Stadt einfach auf uns wirken lassen und genießen. Darf ich das jetzt schon vorwegnehmen? – es ist uns gelungen !!!

 

Bereits um kurz vor 12 Uhr waren wir auf dem Weg in die Stadt, um die ersten Eindrücke zu sammeln. Das Wetter war leicht bewölkt, aber eine dicke Jacke bei ca. 18 Grad gefühlter Temperatur nicht notwendig. Da die Oster-Reisezeit noch nicht begonnen hatte, war es verhältnismäßig ruhig in der Stadt – bis auf die (französischen oder italienischen) Schülergruppen, die leider meist sehr unangenehm aufgefallen sind. Entweder liefen sie uns einfach über den Haufen oder sie grölten lautstark und hinterließen ihre Rückstände auf den schönen Plätzen der Stadt. Da man solche Gruppen aber meist nur bei den großen Sehenswürdigkeiten antrifft, hatten wir bald einen Weg gefunden, ihnen zu entkommen!

 

Gehen wir mal gemeinsam den ersten Spaziergang durch Venedig:

 

 

Unweit von unserem Hotel steht die Kirche „Santa Maria Formosa“ auf dem gleichnamigen Campo.

Über diesen Platz führt unser täglicher Weg nun zum Zentrum Venedigs, dem Markusplatz

 

Und das ist der Markusplatz (Piazza San Marco), der Salon der Venezianer.

Unser Lieblingsplatz ist es aber nicht!

 

Gruppen-Gondeln – na ja, wer’s mag!

 

Diese Gondeln warten noch auf ihren Einsatz

Diese stillen Eckchen sind es, die ich so mag,

und die für mich Venedig so anziehend machen

 

Der Postkartenblick von der Ponte dell’Accademia, einer der inzwischen vier Brücken

über den Canal Grande (es heißt übrigens nicht „Canale Grande“!!)

 

Gleiche Brücke – andere Seite

Viele der schönen Paläste wurden oder werden gerade renoviert – derzeit der Palazzo Rezzonico

 

Die letzte Gondelwerft der Stadt – hier werden jährlich ca. 4 neue Gondeln gebaut

 

Die „Pensione Seguso“ diente als Kulisse für einen TV-Film

 

Das Fondamente Zattere und der Canal della Guidecca

 

Die Kirche „Il Redentore“ auf der Guidecca-Halbinsel

 

Rio Piccolo del Legname

 

Bassilica di S.Maria della Salute,

die Pestkirche von Venedig

 

Der Blick vom Vaporetto auf den Markusplatz (Piazza San Marco) mit Campanile

und Dogenpalast (Palazzo Ducale)

 

Der Markusplatz (Piazzetta San Marco) ist am frühen Nachmittag gut gefüllt

 

So verkleidet präsentierte sich uns die Seufzerbrücke (Ponte die Sospici).

Schade für uns, aber schön, dass so viel renoviert und restauriert wird in Venedig.

 

 

Nach einer original italienischen Pizza am Riva degli Schiavoni mit herrlicher Aussicht, netten Kellnern, vielen Vaporetti und noch mehr Touristen gehen wir zu Fuß zurück zu unserem Hotel. Natürlich schauen wir uns die Schaufenster und Kitschbuden auch schon mal an, denn ohne Mitbringsel werden wir nicht zurückfliegen!

Die Fotos oben entstanden direkt auf dem Markusplatz mit der Klosterinsel San Giorgio Maggiore im Hintergrund.

 

lila = Anreise  rot = erste Erkundung  blau = Nachmittag

Die Karte zeigt einen Ausschnitt von ca. 1,5 x 1 km

 

Gudrun Kauck 2009

 

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Bei der benutzten Straßenkarte handelt es sich um ein „antikes“ Stück aus den 1970-ern, das über keinerlei © verfügt.