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Gudrun’s Reiseberichte mit Fotos

 

VENEDIG 2009

4. Tag – Freitag, 03.04.2009

1. Teil

 

Sestiere San Polo – Santa Maria Gloriosa dei Frari

 

Der Canal Grande von der Rialto-Brücke aus gesehen in der Morgensonne

 

Der Blick von der Rialto-Brücke in die andere Richtung – links Ca’dei Camerlenghi.

Hier wurde der Staatsschatz verwaltet und Steuersünder eingekerkert.

 

 

Gegenüber befindet sich der Fondaco dei Tedeschi – Lagerhaus und Herberge der deutschen Händler in Venedig. 1508 wurde das heutige Gebäude anstelle des abgebrannte Gebäudes erreichtet. Die damals von Tizian aufgebrachten Fresken sind heute leider nicht mehr sichtbar. Heute ist hier die Hauptpost von Venedig eingezogen.

 

 

Der Rialto-Markt  frühmorgens. Die Geschäfte sind noch alle geschlossen.

Nur kurze Zeit später wird hier reges Treiben und dichtes Gedränge herrschen – wie an jedem Tag.

 

Gudrun auf der Rialto-Brücke (links mit Tochter Christine).

Zwischen diesen Fotos liegen genau 25 Jahre – ein Jubiläum also J

Übrigens kann man auf diesem Fotovergleich gut erkennen, wie sauber es in Venedig geworden ist!

 

 

Auf dem Fischmarkt am Rialto (Pescheria) ist schon früh morgens viel los, wenn die fangfrischen Meerestiere von Opernarien-schmetternden Fischhändlern zum Verkauf angeboten werden.

 

 

Der Campo San Polo

Der große Platz wird nicht als Piazza bezeichnet, wie die Piazza San Marco,

sondern als Campo (Wiese oder Feld), da hier noch bis ins letzte Jahrhundert Gras gewachsen ist.

 

 

 

Für mich ist die Kirche „Santa Maria Gloriosa die Frari“ immer ein „Muss“, wenn ich nach Venedig komme. Es liegt an der besonderen Stimmung im ihrem Inneren. Ein großer gotischer Sakralbau, der mit einigen Sehenswürdigkeiten aufwarten kann. Es herrscht Stille und trotzdem ist die Kirche mit Leben erfüllt. Die Frauen kommen morgens mit ihren Einkaufswagen in die Kirche, parken die Gefährte neben den Kirchenbänken und nehmen am Gottesdienst teil. Dieses zweitgrößte Gotteshaus in Venedig ist ein Teil des Lebens der Menschen hier und wird auch so behandelt.

Dass in der Kirche bedeutende Kunstwerke hängen, die sicher fast jeder schon einmal gesehen hat, wird zur Nebensache. Gerne setze ich mich hier irgendwo auf eine Bank oder auf die Stufen und lasse diese Kirche auf mich wirken.

 

Kommt man durch das Gassenlabyrinth auf den Campo die Frari wird man von der Größe

der Kirche fast erdrückt, so mächtig erhebt sich die Fassade inmitten der engen Gassen.

 

Auf engstem Raum erhebt sich die Kirche über die Häuser der Umgebung.

Der Kirche angeschlossen war ein Franziskaner-Kloster, dessen Kreuzgang man noch besichtigen kann.

 

Eines der Hauptwerke Tizians:

Die Himmelfahrt Marias“ (Assunta)

Im weltberühmten Tizianrot hat der Meister hier auch bildlich ein Dreieck geschaffen, das die Himmelfahrt Marias anschaulich verdeutlich – das Dreieck zeigt nach oben.

Hier verlässt gerade eine Gottesdienstteilnehmerin

mit ihrem rollenden Einkaufswagen die Kirche.

 

 

Das andere berühmte Gemälde von Tizian, das in der Frari seinen Platz hat, war während unseres Besuches leider zur Restaurierung abgedeckt  worden. Außerdem sehenswert ist noch das riesige Chorgestühl mit 124 Plätzen aus dem Jahr 1468, das fast den ganzen vorderen Teil der Kirche füllt.

Im hinteren Teil befinden sich Grabmahle bekannter Venezianer: Tizian (Maler), Canova (Bildhauer), Foscari (Doge), Dandolo (Doge) und Monteverdi (Komponist).

 

Das ist es, was Venedig ausmacht!

Schmale Gassen, enge Kanäle, alte Häuser, Gondeln, Boote, Brücken

 

Die Wegweiser sind nicht immer so gut zu erkennen wie auf diesen Bildern

 

Manchmal kann es ganz schön eng werden!

 

Sehr verwirrend die Karte mit unseren Aktivitäten vom 03.04. J

rot – Morgen,  blau – Vaporetto (Vormittag), grün – Vormittag, lila – Abend, blau – Gondelfahrt

 

Gudrun Kauck 2009

 

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