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Hesseldorf – Unser Stadtteil von Wächtersbach

 

Hesseldorf aktuell

 

 

 

Juli 2018:

 

Heinz Lotz, Thorsten Schäfer-Gümpel und Landrat Thorsten Stolz im Gemeinschaftshaus Hesseldorf

 

Wahlkampf in Hessen - da kommen auch schon einmal Landespolitiker ins Dorf. Am 28. Juli 2018 war der Spitzenkandidat der SPD-Hessen, Thorsten Schäfer-Gümpel, nach Hesseldorf gekommen, um vor Ort die von "Wohnbau60plus" modernisierten Wohnungen in der Alten Schule zu besichtigen und den 2. Bauabschnitt einzuläuten. Es  sollen auf dem Gelände der Alten Schule nun noch weitere  8 Wohnungen entstehen, die durch die Fördermittel zu bezahlbaren Wohnungen werden - angestrebter Mietpreis 7,00 €/m².

 

Eingeladen hatte die SPD, die damit ihren Kandidaten für die Landtagswahl, Heinz Lotz MdL, unterstützen wollte. Bei einer Podiumsdiskussion (Foto) sollte die aktuelle Wohnungsnot und was dagegen zu tun ist, erörtert werden. Diskussion war das dann eher nicht, denn bis jeder der Teilnehmer der Runde (Michael Schell, Heinz Lotz, Thorsten Stolz, Lothar Bindig und zum Schluss Thorsten Schäfer-Gümpel) sein Statement gegeben hatte, war die Zeit auch schon um.

 

Dass momentan Wohnungen fehlen und bezahlbarer Wohnraum immer seltener wird, das wissen wir doch auch. Aber was dagegen tun? TSG meinte: "Bauen, bauen, bauen!" Aber das kann doch wohl nicht die einzige Lösung sein - und das bei dem zahlreichen Leerstand schöner alter Häuser auf dem Land. Er blieb jedoch bei seiner Meinung, weil er denkt, dass die Häuser mehr Platz wegnehmen würden als Neubau und die Wohnungen dort entstehen müssen, wo die Leute Arbeit finden.

 

Jedem seine Meinung, aber meine ist eine andere!! Ich bin für Förderung für junge Familien, die sich eines alten Hauses annehmen und dann erst neue Häuser bauen. Unsere Landschaft ist doch schon völlig zersiedelt und zugebaut! Und warum bringt man die Arbeit zu Zeiten des Internet und www nicht zu den Menschen. Das würde die Wohnpreise senken und die Luftverschmutzung verringern.

Mein Fazit: Man sollte wirklich auch mal zu einer solchen Veranstaltung gehen, denn ich weiß nun, dass ich nochmal gründlich nachdenken muss vor der Wahl.

Gudrun Kauck, 07/2018

 

Juni 2018:

 

Das Brachttal zwischen Weilers und Schlierbach

 

Entscheidung der Bahn für Trasse IV

 

Die Deutsche Bahn hat heute (15.06.2018) beim 14. Dialogforum in Wächtersbach die Vorzugsvariante für die geplante Neubaustrecke Hanau - Würzburg/Fulda bekannt gegeben. Die Entscheidung ist auf die Variante IV (im Kinzigtal) gefallen, die zuletzt noch zusammen mit Variante VII (am südlichen Rand des Vogelsberges) im Rennen war. Für die Bahn ist Variante IV nach Abwägung aller Vor- und Nachteile die Strecke mit den geringsten Auswirkungen auf Mensch und Umwelt, sowie den besten Ergebnissen in der Wirtschaftlichkeit.

 

Die Strecke ist bisher wie folgt geplant (Teile der Strecke werden z.Zt. noch abschließend geprüft):

Der Streckenverlauf führt ab Gelnhausen/Haitz nach Norden, Überführungsbauwerk bei Neuwirtheim und Tunnel durch den Aspenhainer Kopf,  führt dann vor Wächtersbach über eine große Talbrücke durch die Kinzigaue zur Eisernen Hand.

Tunnel ab Aufenauer Berg mit kleineren Brücken-Unterbrechungen bis hinter Salmünster, großes Brückenbauwerk über den Kinzigstausee, Tunnel bis hinter Schlüchtern, dann eine große Brücke und ein langer Tunnel bis nach Kalbach, dort Anschluss an die bestehende Schnellbahntrasse Fulda/ Würzburg.

Streckenlänge 44 km, davon 28 km Tunnel und 4 km Brücken - Zeitersparnis 11 Minuten.

 

Geprüft wird von der Bahn noch, ob die Querung des Kinzigstausees möglich ist. Falls das nicht möglich sein sollte, ist eine Ostumfahrung des Sees  vorgesehen, deren Trasse östlich hinter Steinau vorbeiführen und zwischen Steinau und Niederzell wieder über eine große Brücke auf die westliche Seite der Kinzig wechseln würde.

 

Von Bürgermeistern vieler betroffener Gemeinden (u.a. Wächtersbach) und den Bürgerinitiativen, sowie dem Fahrgastverband Pro Bahn und Bus wird in der "2. Wächtersbacher Erklärung" auch noch die Prüfung einer Variante der Trasse IV (IVb) gefordert, die zwischen Haitz und Eiserner Hand eine Verlegung der Neubautrasse und der Bestandsstrecke an die A66 (östliche Talseite) vorsieht. Dadurch würde der Tunnel durch den Aspenhainer Kopf und die große Talbrücke vor Wächtersbach entfallen und durch Rückbau der Bestandsstrecke eine Re-Naturierung der Kinzigaue ermöglicht.

 

Fazit: Hesseldorf, Weilers und das restliche Brachttal bleiben durch die Entscheidung für eine Trasse im Kinzigtal von einem großen Einschnitt in die Natur verschont! Auch die jahrelange Bautätigkeit mit Tausenden von LKW müssen wir nun in unserem engen Tal nicht ertragen, denn sowohl die geplante Trasse V als auch die VII hätten unsere Heimat sehr stark getroffen und nachhaltig verändert, ohne für uns einen direkten Nutzen zu bringen.

 

Trotzdem:  Der Bau dieser Bahntrasse für ICE und Güterverkehr wird unsere nähere  Umgebung hart treffen und für immer verändern. Wir sollten nicht wie die Freunde von "St.Florian" hämisch nach den betroffenen Städten und Gemeinden sehen und uns darüber freuen, dass es uns nicht getroffen hat. Der Bau dieser Bahntrasse wird ein tiefer Einschnitt in die Natur unserer Heimat sein. Wir sollten uns deshalb auch weiterhin GEMEINSAM für eine möglichst schonende Umsetzung des Bauvorhabens einsetzen und uns GEMEINSAM dafür einsetzen, dass mögliche Verbesserungen auch noch durchgesetzt werden.

 

Mein Dank - geht an den großartigen Einsatz der Bürgerinitiativen BI Bahnausbau Wächtersbach und BI ProBrachttal, sowie den BI-Verbund Bahnausbau Kinzigtal - und ein ganz besonderer Dank dabei an Volker Lemcke. Danke, dass wir dabei sein durften und auch einen kleinen Anteil beisteuern konnten.

 

Mein Dank geht aber auch an die Politiker in Stadt und Kreis, die den Bürgerinitiativen aufmerksam zugehört haben und sich über die Probleme der Betroffenen informieren ließen. Nur durch das Zusammenwirken aller Beteiligten war es möglich, dass die Bahn die Pläne so offen legen und transparent zeigen musste, und dass nun die Forderungen nach Lärmschutz an den Strecken und behindertengerechtem Ausbau der Bahnhöfe Nachdruck erhalten haben. Hierbei ein besonderer Dank an den Landrat, die Kreisbeigeordnete und den Kreistag, die rechtzeitig die Situation erkannt und eingeschätzt haben.

 

Der erste große Schritt für die Schnellfahrtrasse Hanau - Würzburg/Fulda ist nun gemacht, aber bis zum Bau und der Fertigstellung werden noch viele Probleme anstehen. Glücklich sind wir mit dem riesigen Bauprojekt nicht, aber wir verstehen die Notwendigkeit.

 

Die bisherigen Pläne der Neubaustrecke sind hier einsehbar:

https://www.hanau-wuerzburg-fulda.de/aktuell

Gudrun Kauck, 15.06.2018

 

05.06.2018

Bei einer Ortsbegehung des Ortsbeirates von Hesseldorf mit interessierten Bürgern ging es um das Erscheinungsbild der Friedhofsmauer. und der Anlegung eines Feldes für Urnengräber. Nachdem der untere Teil der Friedhofsmauer bereits im Rahmen der Dorferneuerung gesichert und verschönert wurde, steht nun noch die Anpassung des oberen Teiles der Mauer an. Otmar Müller, Ortsvorsteher von Hesseldorf, will dies mit Hilfe von Freiwilligen mit möglichst geringen Mitteln bewerkstelligen. Auch der Zaun soll erneuert werden.

Als zentraler Punkt für ein Feld mit Urnengräbern soll die über 200 Jahre alte Hesseldorfer Dorfglocke aufgestellt werden. Auch hierbei werden die Bürger mithelfen dürfen - sie sollen entscheiden, welcher der noch zu erstellenden Vorschläge angenommen wird.

Die Grabstelle des Hesseldorfer Künstlers Carl Albin Mülhardt soll auch nach dem Ablauf der Liegezeit unverändert erhalten werden. (Wir werden uns dafür einsetzen, dass eine Tafel mit Informationen über den Künstler angebracht wird.)

G.K. 15.06.2018

 

Dezember 2017:

 

Herbert Geschwindner (1.v.l.) erhielt für seine umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit den "Wächter am Bach-Preis" der Stadt Wächtersbach verliehen. Der Laudator, Ortsvorsteher Otmar Müller (3.v.l.), würdigte die Arbeit von Herbert Geschwindner und hob vor allem seinen Humor als besonderes Markenzeichen hervor. Herbert Geschwindner war über 20 Jahre Ortsvorsteher von Hesseldorf, nach seinem aktiven Spieler-Einsatz als Fußballer, zuletzt bei der SG HWN, war er noch viele Jahre als Spielerbetreuer für den Verein aktiv. Besonders zu würdigen sei auch seine Sammlung über Hesseldorfer Geschichte. Sein Archiv hat Herbert Geschwindner nun der Stadt Wächtersbach geschenkt, die im Gemeinschaftshaus einen würdigen Platz für die vielen Ordner des Dorf-Archivs gefunden hat.

GK 01.12.2017

 

Oktober 2017:

 

 

 

Geländer an der Friedhofstreppe

     

 

Das neue Geländer kann man leider nicht erreichen - weder wenn die rechte Tür geöffnet ist, noch wenn beide Türen offen sind. Also wird man sich weiterhin an der Tür festhalten müssen, um nicht zu stolpern.

 

 

 

Bei dieser Tür wäre es sicher besser gewesen, wenn das Geländer in der Mitte angebracht worden wäre. Einen Eingang für Rollstuhlfahrer oder Schubkarren gibt es ja weiter oben.

30.10.2017

 

 

 

 

Fachwerk freigelegt

 

Die Alte Schule in Hesseldorf wird von den Eternit-Platten befreit. Jetzt sieht man auch wieder das Fachwerk - der Teil auf der rechten Seite dürfte noch aus der Erbauung der Schule 1837 stammen. Der linke Teil wurde in den 1950er Jahren ergänzt und mit Bimsbetonsteinen ausgemauert.

10.10.2017

 

 

 

 

September 2017:

 

 

 

Behindertengerechter Zugang zum Gemeinschaftshaus

 

Eine Bob- und Rodelbahn in Hesseldorf? Nicht doch! Diese "schnelle Rampe" ist der behindertengerechte Zugang, den das Hesseldorfer Gemeinschafthaus 25 Jahre nach seinem Umbau nun erhalten hat.

Sept. 17

 

 

 

Neue Bank am Hesseldorfer Sterzberg

 

Na, wenn das nichts ist! Da hat man eine neue Bank aufgestellt am Sterzberg in Hesseldorf - wer's war, weiß ich leider nicht. Nur der Standort ??? - Blick gegen eine 2 m hohe Hecke, einen "attraktiven" Futterstand für Rinder und - wenn man ganz links sitzt - einen Blick ins Tal.

 

 

 

 

August 2017:

 

 

Übergabe der Sammlung Herbert Geschwindner an das Dorfarchiv Hesseldorf:

 

 

 

In Anwesenheit von Bürgermeister Weiher, Ortsvorsteher Müller und dem Ortsbeirat von Hesseldorf sowie von Anni und Herbert Geschwindner und Reinhard und Gudrun Kauck (sie werden das Archiv verwalten) wurde das neue Dorfarchiv von Hesseldorf eingeweiht. Die Sammlung von Herbert Geschwindner hat hier einen schönen Platz gefunden. Nach Voranmeldung beim Ehepaar Kauck können Interessierte Einblick in die Ordner nehmen.

 

 

 

 

Herbert Geschwindner und seine Frau Anni. Aus Altersgründen gibt Herbert Geschwindner die in jahrelanger Fleißarbeit gesammelten Unterlagen ab.

 

 

   

 

 

Das Archiv enthält auch jeweils einen Ordner über Bürgermeister Weiher und Ortsvorsteher Otmar Müller. Der Werdegang der Beiden in der Ortspolitik ist darin gesammelt. Otmar Müller ist inzwischen schon 25 Jahre Ortsvorsteher. Er wurde 1992 Nachfolger von Herbert Geschwindner in diesem Amt.

G.K. August 2017

 

 

 

Keine weiteren Windräder oberhalb von Weilers

In einem kleinen Bericht in der Gelnhäuser Neuen Zeitung vom 10. August 2017 steht, dass die Firma ABO-Wind keine Verlängerung der Genehmigung für die drei Windräder mehr beantragt hat, die oberhalb von Weilers auf privatem Grund entstehen sollten. Der Widerstand der Bevölkerung (Arbeitskreis Weilers) und die Weigerung der Stadt Wächtersbach, die auf heftiges Drängen der Bevölkerung keine Genehmigung für die Zuwegung erteilte, scheinen hier zum Erfolg geführt haben - keine weiteren Windräder oberhalb von Weilers!

 

 

 

Ein Dorfarchiv für Hesseldorf

 

Endlich hat das umfangreiche Archiv von Herbert Geschwindner, der alles über Hesseldorf, seine Häuser, Bewohner und Vereine gesammelt hat, einen guten Platz gefunden. In einem Nebenraum des Gemeinschaftshauses Hesseldorf wurde dieser große Aktenschrank (unten) aufgestellt. Herbert Geschwindner hat zusammen mit Otmar Müller und Reinhard Kauck auch schon einen Teil seiner Sammlung dort eingestellt. Die offizielle Einweihung erfolgt noch.

Es ist geplant, dass dort auch Interessierte bei Bedarf Einblick erhalten können - Terminabsprache aber erforderlich.

G.K. August 2017

 

 

Juni 2017:

 

 

Mülhardt-Grab bleibt erhalten:

 

 

Die Stadtverordneten von Wächtersbach haben beschlossen, dass die letzte Ruhestätte von Carl Albin Mülhardt auf dem Hesseldorfer Friedhof erhalten bleiben soll. Mülhardt war ein renommierter, international anerkannter Kunstmaler, der seine letzten 40 Lebensjahre in Hesseldorf verbacht hat. Hier wurde er 1976 auch beerdigt - zusammen mit seiner 3. Ehefrau und deren Schwester.

 

Seit 2013 hatten wir uns bemüht, das Grab des Künstlers als letzte öffentlich zugängliche Erinnerungsstätte zu erhalten (das markante Wohnhaus und Atelier sind in Privatbesitz), aber immer wieder schien unsere Bitte bei der Stadtverwaltung in "Vergessenheit" zu geraten. Nach unserer letzten E-Mail und der unterstützenden Mithilfe von Gerhard Jahn, dem Ehrenvorsitzenden des HGV-Wächtersbach, ist uns dies nun doch noch gelungen. Einen herzlichen Dank an Herrn Jahn und die Stadt Wächtersbach !!

 

…und sooo viel Pflege wird das Grab doch auch gar nicht benötigen, denn es handelt sich um drei schlichte  flach aufliegende Steinplatten.

 

   Einweihung der AltenSchule Hesseldorf

Am 08.06.2017 wurde die Einweihung der Alten Schule Hesseldorf gefeiert. Die Genossenschaft Wohnbau60plus hat in dem alten Schulgebäude vier neue Wohnungen eingerichtet, die preiswert vermietet werden.

Siehe auch: > http://www.gudrun-kauck.eu/HesseldorfSchule-Wohnbau60plus.html

 

   Behindertengerechter Zugang zum Dorfgemeinschaftshaus Hesseldorf

Vize-Landrätin Susanne Simmler übergibt den Förderbescheid zum Bau eines behindertengerechten Zugangs zum Dorfgemeinschaftshaus. Die Maßnahme wird im Rahmen der Dorferneuerung durchgeführt. Das Dorfgemeinschaftshaus Hesseldorf wird nun endlich eine Rampe zum Haupteingang erhalten, die man auch mit Rollstuhl oder Rollator bewältigen kann.

 

Mai 2017:

 

   Einweihung der Friedhofsmauer

 

Ortsvorsteher Otmar Müller und

Bürgermeister Andreas Weiher

 

Am 12. Mai 2017 wurde die im Rahmen der Dorferneuerung Hesseldorf-Weilers-Neudorf renovierte Friedhofsmauer formal übergeben. Zu diesem Anlass waren neben Bürgermeister Weiher und Ortsvorsteher Müller auch Vertreter des Main-Kinzig-Kreises und des Ingenieur-Büro Lotz anwesend. Außerdem waren Mitglieder des Arbeitskreises Dorferneuerung und Hesseldorfer Bürger gekommen.

Das Projekt "Friedhofsmauer" ist in Hesseldorf schon viele Jahre im Gespräch. Allerdings war aus Kostengründen immer wieder keine Lösung gefunden worden. Eine Firma aus Erfurt hatte nun eine Methode gefunden, die Mauer mit Beton zu sichern und trotzdem die Optik zu erhalten.

Wann die "historische" Friedhofsmauer wirklich entstanden ist, kann man nicht mehr feststellen, aber bereits auf einer Karte aus dem Jahr 1723 ist an dieser Stelle ein Friedhof verzeichnet.

 

G.K. Mai 2017

 

April 2017:

 

   Geplante Schnellfahrtrasse der Bahn durchschneidet das Brachttal ?

Derzeit in aller Munde ist die geplante Neubaustrecke Hanau-Würzburg/Fulda der Deutschen Bahn. Aufgeschreckt wurden unsere Politker anscheinend erst, als im April 2016 die Trassen-Variante V bekannt wurde. Diese Trasse führt ab Neuwirtheim in einem Tunnel unter dem Büdinger Wald, kreuzt hinter dem Wächtersbacher Schloss das Tal in einer Brücke, führt in einem Tunnel weiter durch den Wald und kommt oberhalb des Bornrains wieder ans Licht. Hier würde nun eine hohe Talbrücke das Brachttal überstrecken (am Sportgelände) und direkt unterhalb der Neudorfer Windräder wieder im Berg verschwinden (siehe Fotomontage).

Außer den Bauarbeiten und dem später durch ICE's tagsüber und Güterzüge nachts entstehenden Lärm (angeblich durch Lärmschutz reduziert) würden wir in Hesseldorf und Neudorf breite Zufahrtswege zum Tunneleingang erhalten, da ja - immer vom Schlimmsten ausgehend - notfalls hunderte Personen geborgen werden müssten, d.h. Rettungsfahrzeuge Feuerwehr und Rotes Kreuz, Rettungszelt usw. Die Brücke erscheint da fast als das kleinste Übel. Die Brücken der Trassen VI + VII zwischen Hesseldorf/Weilers und Schlierbach haben ähnliche Ausmaße und würden uns ebenso beeinträchtigen. Welche Strecke letztendlich gebaut wird - die Entscheidung fällt zwischen 7 Trassenvarianten - fällt im Herbst 2017.

Bitte unterstützen Sie die Bürgerinitiativen in Wächtersbach und Brachttal und helfen Sie mit, diese gigantischen Brücken in unserer schönen Heimat zu verhindern.

G.K. April 2017

 

 

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